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Avrillé cedex FRANCE
Zylinderstift DIN 7 / ISO 2338
Zylinderstift nach DIN 7 / ISO 2338, ungehärtet, in den Toleranzfeldern m6 oder h8: der klassische Passstift für Positionierungen in H7-Bohrungen. Lieferbar in Stahl, Edelstahl A2/A4, Messing oder Aluminium. Für Verschleiß empfehlen wir den gehärteten Zylinderstift DIN 6325; soll das Reiben entfallen, bieten sich Kerbstifte nach DIN und ISO an.

Zylinderstift DIN 7: der ungehärtete Passstift für H7-Bohrungen
Der Zylinderstift DIN 7 (international ISO 2338) ist ein glatter, ungehärteter Stift ohne Kerben. Er positioniert zwei oder mehr Bauteile zueinander und sichert sie gegen Verschieben. Sie setzen ihn ein, wenn eine definierte Passung in einer geriebenen H7-Bohrung gefordert ist, aber keine Härtung benötigt wird.
Je nach Toleranzfeld entsteht ein Presssitz oder ein Schiebesitz. Damit lässt sich der Stift sowohl als feste Positionierung als auch als leicht montierbarer Zentrierbolzen einsetzen.
Toleranzfelder und Passungen
- m6: leicht über dem Nenndurchmesser – in einer H7-Bohrung entsteht ein fester Sitz für dauerhafte Positionierungen.
- h8: leicht unter dem Nenndurchmesser – der Stift lässt sich einschieben, etwa für Zentrierungen, die gelöst werden sollen.
- Bohrung: In beiden Fällen wird die Aufnahme auf H7 gerieben.
Wann Zylinderstift DIN 7 einsetzen?
- Bauteile sollen exakt zueinander positioniert und bei Bedarf wieder gelöst werden.
- Die Belastung erfordert keine gehärtete Oberfläche.
- Korrosionsbeständige oder nichtmagnetische Werkstoffe wie Edelstahl oder Messing sind gefragt.
- Die Konstruktion sieht ohnehin geriebene Bohrungen vor.
Bei hohem Verschleiß ist der gehärtete Zylinderstift DIN 6325 / ISO 8734 die bessere Wahl. Soll das Reiben entfallen, bietet der Zylinderkerbstift DIN 1470 / ISO 8739 eine wirtschaftliche Alternative.
Zylinderstift oder Zylinderkerbstift?
Typische Anwendungen
- Maschinenbau: Positionierung von Flanschen, Deckeln und Gehäuseteilen.
- Feinwerktechnik: Ausrichtung kleiner Bauteile mit engen Toleranzen.
- Elektrotechnik: Stifte aus Messing oder Edelstahl in Geräten und Schaltern.
- Vorrichtungsbau: lösbare Zentrierungen mit Schiebesitz.
Fertigung bei LGC Industries
Die Stifte entstehen auf Escomatic- und Mehrspindel-Drehautomaten. Für enge Toleranzfelder werden sie anschließend spitzenlos rundgeschliffen. Gefertigt wird nach IATF 16949 in Frankreich, mit dem Qualitätsziel 0 PPM.
Werkstoffe und Abmessungen
Zylinderstifte nach DIN 7 fertigen wir aus Stahl, Edelstahl A2 (1.4305) und A4 (1.4404), Messing oder Aluminium. Durchmesser, Länge und Toleranzfeld legen wir nach ISO 2338 oder nach Ihrer Zeichnung fest; das Maßblatt erhalten Sie auf Anfrage.
Häufige Fragen
Welche Bohrung benötigt ein Zylinderstift DIN 7?
Eine geriebene Bohrung im Toleranzfeld H7. Mit einem Stift in m6 entsteht ein fester Sitz, mit h8 ein Schiebesitz.
Worin unterscheiden sich DIN 7 und DIN 6325?
DIN 7 beschreibt ungehärtete Zylinderstifte, DIN 6325 gehärtete und geschliffene. Der gehärtete Stift eignet sich für Verschleiß und häufiges Lösen der Gegenteile.
Gibt es Zylinderstifte aus Edelstahl?
Ja, wir fertigen sie in Edelstahl A2 und A4, außerdem in Stahl, Messing und Aluminium.
Ab welcher Stückzahl fertigt LGC Industries?
Wir fertigen mittlere und große Serien, in der Regel ab mehreren tausend Stück.
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Fertigung in Frankreich seit 1934
LGC Industries entwickelt und produziert täglich mehr als eine Million Teile in den eigenen Werkstätten. 100 % unserer Materialien werden aus einer Entfernung von weniger als 900 km geliefert - für kurze Lieferketten und volle Rückverfolgbarkeit.

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