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Zylinderstift gehärtet DIN 6325 / ISO 8734
Gehärteter Zylinderstift nach DIN 6325 / ISO 8734, spitzenlos geschliffen, im Toleranzfeld m6 für H7-Bohrungen: für präzise Positionierungen mit hoher Verschleißfestigkeit. Ohne Härtung genügt oft der Zylinderstift DIN 7; ohne Reiben der Bohrung arbeiten Kerbstifte nach DIN und ISO.

Zylinderstift DIN 6325: gehärtet und geschliffen für präzise Passungen
Der Zylinderstift DIN 6325 (international ISO 8734) ist ein gehärteter, geschliffener Passstift ohne Kerben. Er wird in eine geriebene H7-Bohrung eingepresst und positioniert Bauteile mit hoher Wiederholgenauigkeit. Sie setzen ihn ein, wenn Lagegenauigkeit und Verschleißfestigkeit wichtiger sind als eine kostengünstige Bohrung.
Im Gegensatz zu Kerbstiften entsteht der Halt nicht durch verformte Kerbwülste, sondern durch die Passung zwischen Stift (m6) und Bohrung (H7). Durch die Härtung behält der Stift seine Form auch bei häufiger Montage und Demontage der Gegenteile.
Merkmale des gehärteten Zylinderstifts
- Härtung: Die Norm sieht durchgehärtete und einsatzgehärtete Ausführungen vor – die Wahl richtet sich nach Belastung und gewünschter Zähigkeit.
- Schleifen: Der Durchmesser wird spitzenlos rundgeschliffen und liegt im Toleranzfeld m6.
- Enden: Fasen oder Rundungen erleichtern das Einpressen und schützen die Bohrungskante.
Wann Zylinderstift DIN 6325 einsetzen?
- Bauteile müssen nach jeder Demontage exakt in dieselbe Lage zurückfinden.
- Der Stift ist Verschleiß ausgesetzt, etwa in Werkzeugen und Vorrichtungen.
- Hohe Scherkräfte wirken auf die Verbindung.
- Die Bohrung wird ohnehin auf H7 gerieben.
Ist keine Härtung erforderlich, genügt oft der Zylinderstift DIN 7 / ISO 2338. Soll das Reiben ganz entfallen, bietet sich ein Zylinderkerbstift DIN 1473 / ISO 8740 an.
DIN 6325 oder DIN 7?
Typische Anwendungen
- Werkzeug- und Formenbau: Positionierung von Formplatten und Stempeln.
- Vorrichtungsbau: Aufnahmebolzen und Anschläge mit hoher Wiederholgenauigkeit.
- Maschinenbau: Ausrichtung von Gehäuseteilen und Lagerböcken.
- Automobil: Zentrierstifte in Getriebe- und Motorbaugruppen.
Fertigung bei LGC Industries
Nach dem Drehen und der Wärmebehandlung werden die Stifte auf unseren Anlagen spitzenlos rundgeschliffen. Dieses Verfahren eignet sich besonders für große Serien mit engen Durchmessertoleranzen – Rektifikation ist bei LGC bis in den Mikrometerbereich möglich. Gefertigt und geprüft wird nach IATF 16949 in Frankreich.
Werkstoffe und Abmessungen
Standardmäßig fertigen wir gehärtete Zylinderstifte aus Stahl. Durchmesser, Länge und Ausführung legen wir nach ISO 8734 oder nach Ihrer Zeichnung fest; das Maßblatt erhalten Sie auf Anfrage.
Häufige Fragen
Welche Bohrung benötigt ein Zylinderstift DIN 6325?
Eine geriebene Bohrung im Toleranzfeld H7. Zusammen mit der Stifttoleranz m6 entsteht ein Übergangs- bis Presssitz für eine exakte Lage.
Was bedeutet die Toleranz m6?
m6 beschreibt ein enges Toleranzfeld leicht oberhalb des Nenndurchmessers. In Kombination mit H7 ergibt sich die typische Passung für Positionierstifte.
Wann ist ein Kerbstift die bessere Wahl?
Wenn die Bohrung nicht gerieben werden soll und die Verbindung dauerhaft sein darf. Kerbstifte klemmen in H11-Bohrungen und senken so die Bearbeitungskosten.
Ab welcher Stückzahl fertigt LGC Industries?
Wir fertigen mittlere und große Serien, in der Regel ab mehreren tausend Stück.
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Fertigung in Frankreich seit 1934
LGC Industries entwickelt und produziert täglich mehr als eine Million Teile in den eigenen Werkstätten. 100 % unserer Materialien werden aus einer Entfernung von weniger als 900 km geliefert - für kurze Lieferketten und volle Rückverfolgbarkeit.

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